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Das Lachen - eine etwas andere Analyse

Die Spiritualität analysiert den Menschen von einem anderen höheren Standpunkt als die Psychologie und stellt ihn damit als einen vorübergehenden Entwicklungszustand in Frage.

Der weltliche Wissenschaftszweig bezüglich des Lachens ist die Gelotologie (von griech. γέλως gélōs „Lachen“, Genitiv γέλωτος gélōtos), die die Auswirkungen des Lachens und die körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens beleuchtet.

Betrachten wir die menschliche Entwicklung, so stellen wir fest, dass es zwar schon fröhlich lachende Kinder gibt, das eigentliche Lachen verstärkt sich aber erst mit Beginn der Pubertät.

Das geht soweit, dass Teile der weiblichen Teenager ständig in der Pubertät kichern. Das Lachen steht also in Zusammenhang mit der Sexualität und der niederen Vitalsphäre und dient der Natur als Kommunikationsmittel.
Die Beziehungen der Erwachsenen bekommen dadurch einen erotischen Unterton, der von der Natur zwecks Sicherung des Erhalts der Rasse vorgesehen ist.

Somit ist das LACHEN ein vorübergehender Ausdruck der  menschlichen Vitalnatur, der heutzutage durch seine Überwindung zu Kommunikationsproblemen führt.

Das Lachen vereinigt die Gegensätze und überspielt sie zeitweise durch eine Stimmung (auch am Biertisch - bis zum Krawall...).

Bewusst eingesetzt soll es die Belachten manipulieren, indem es sie von einer primitiven Seite anspricht und mitzureissen versucht.  Der Höhepunkt dieses Missbrauchs ist das Lachen, das der Boshaftigkeit entspringt.

Die sogenannten "Auftreter" beherrschen dieses Lachen bzw. das Lächeln gekonnt und setzen es gezielt als Karrieremittel und Durchsetzungsmittel oder Stimulationsmittel ein. Teilweise verlangen moderne Arbeitgeber inzwischen ein ständiges Lächeln, das die kommunikative Oberfläche aufpolieren soll, und das die Unehrlichkeit übertünchen soll.

Ein bestimmter innerlich ungefestigter Menschentyp ist dadurch unterbewusst manipulierbar. Der heutige Durchschnittsmensch ist weit davon entfernt, sich soweit zu individualisieren, dass er sich beherrscht und nicht manipulieren lässt.

Für Aristoteles lachen wir über minderwertige oder hässliche Individuen, weil wir eine Freude am Gefühl haben, ihnen überlegen zu sein.

Andererseits ist das Lachen für die Gesundheit nützlich, weil es schmerzstillende Eigenschaften hat. Die Neurophysiologie zeigt an, dass Lachen mit der Aktivierung des ventromedialen präfrontalen Kortex verknüpft ist, der Endorphine produziert.

Drogen wie Salvinorin A (der Wirkstoff von Salvia divinorum) können sogar Ausbrüche von unkontrollierbarem Lachen hervorrufen.

In der Kabbalah bezeichnet der 19. Buchstabe 'Quoph' das Lachen (in diesem Zusammenhang sind auch die Figuren lachender Dick(!)bauch-Buddhas zu sehen).

Quoph wird gleichzeitig dem Dickdarm zugeordnet, dh. den niederen Vitalkräften, die auf dieser Stufe transformiert sind.
Meister und Erleuchtete lachen normalerweise nicht, sondern sie lächeln höchstens (finstere Menschentypen lachen natürlich auch nicht), und ihr Lachen ist nicht emotional geprägt - höchstens aus Anpassungsgründen, es hat einen spirituellen Hintergrund(Ananda).

Der wahre Eingeweihte hat auch den höheren Naturmenschen ABEL in sich erschlagen und ist den Weg des KAIN gegangen, den Weg des Fremdlings auf Erden.

Die niedere Natur der Erleuchteten wurde in der "Schlacht zu Kurukshetra" gänzlich überwunden. Erleuchtete haben diese Antriebe nicht mehr, sie sind nicht mehr von der Welt der Maya, und das Geschlecht macht damit keinen Eindruck mehr auf sie - sie sind von der Triebnatur erlöst.

Sri Aurobindo sagt in SAVITRI : "Die Lust ist der höchste Lohn der Falschheit".

Schüler auf dem Pfad haben aber nicht nur diesbezüglich andere Verhaltensmuster, da ihr Handeln nicht mehr so sehr von Selbsterhaltungstrieb und Arterhaltungstrieb gelenkt ist.

Nach diesen Zeilen dürfte Ihnen wohl das Lachen vergangen sein und Sie evtl. auf mich schimpfen oder lachen.

Zuguterletzt könnte ich auch noch etwas über das menschliche Ich und das Schmeicheln, über die Selbstbehauptung, die Eitelkeit und die Verblendung sagen, oder auch über das Wesen der Gemütlichkeit, aber was solls ...( oder weiter auf dieser Webseite unter Introspektion.