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Weisse Bruderschaft

IST DIE WEISSE BRUDERSCHAFT EINE ERLÖSERBRUDERSCHAFT ?

Es stellen sich nach dem praktischen planetaren Universalanspruch, den Meister D.K. für die Weisse Bruderschaft geltend macht, einige Fragen :

Ist die Weisse Bruderschaft sozial, dh. zumindest im christlichen Sinne, da sie Christus, der der Sonnenhierarchie entstammt, doch für sich vereinnahmt.

Oder ist Meister Christus als 'Personifikation der göttlichen Liebe' mit seiner Unterwerfung unter das Göttliche und Überschattung durch den kosmischen Avatar des zweiten Strahls des zentralen Einen vielleicht gar nicht so menschenfreundlich ?

Auch die umstrittenen Bücher des Jakob Lorber lassen da anderes vermuten !

Das Gesetzbuch des Manu mit seinem Kastensystem gibt ebenfalls einen weiteren deutlichen Hinweis.

Christus wird von D.K. als "der Meister der Meister" und mächtigster Meister bezeichnet und auch seine Wiederkunft wird prophezeit - leider für  gegen Ende des letzten Jahrhunderts :
"Der Meister [759] Jesus wird einen physischen Träger annehmen und mit Hilfe einiger seiner Chelas eine Wiedervergeistigung der katholischen Kirchen vornehmen; er wird die Schranken niederreissen, welche die episkopale und die griechische von der römischen Kirche trennen. Wenn die Pläne sich wie erhofft entwickeln, sollte das ungefähr im Jahr 1980 zu erwarten sein."
(Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer, Seite 753 ff. (engl.))

Alice Bailey hat sich wohl etwas verrechnet und sollte vielleicht auf den Zyklus bis 2025 setzen, nur ob Jesus die Kirchen vergeistigen wird ist eine andere Frage. Vergeistigung geschieht über spirituelle Widergeburt. Die Methoden dazu hält auch D.K. geheim und spricht nur darüber.

Meister D.K. spricht auch von der neuen Weltreligion (besser dem unverständlichen Versuch) :
"Es ist nicht das heutzutage in der Welt überhandnehmende Übel, das neue Enthüllungen verhindert und die Entfaltung des geistigen Lebens hemmt. Dieses Übel ist die Folge von Missverständnissen und falscher Orientierung im Denken der Menschen, die Folge davon, dass materiellen Dingen eine allzu grosse Bedeutung beigelegt wurde, was der emsige Wettbewerb im Lauf der Jahrhunderte mit sich brachte. Das Übel beruht ferner auf dem Versagen der religiösen Organisationen in der ganzen Welt, die Wahrheit in ihrer Reinheit zu erhalten;" (Die Wiederkunft Christi, Seite 137 ff. (engl.))

Kommentar : Das 'Übel' ist eine Form der sog. unreinen Maya, und es versucht das Aufkommen der Spiritualität zu verhindern.
Andererseits lenkt der sirianische EINE, der an der Erleuchtung der Menschheit betont kein Interesse hat, indirekt auch dessen Wirken im Rahmen eines kosmischen Weltenplanes.
War und ist das Ziel der Bruderschaft unsere Erlösung oder die Rettung der Welt vor den schwarzen Mächten solange sie unter dem Einfluss des Einen steht - oder doch  eher die Höherentwicklung des S. S. Kumara und der höheren Hierarchie ?
Warum findet die Bruderschaft so wenige Schüler bzw. verlassen viele sie ? Ist es die schwache Meditationstechnik und zuviel Ideologie und Theorie oder die Unterwerfungsforderung, denn das höhere Ich, das atmische EGO, ist schließlich die Folge eines Entwicklungsprozesses und nicht eines Bildungsprozesses.
Damit erfährt die Bruderschaft die gleiche natürliche Abwanderung wie viele Organisationen, die nicht die spirituelle Kraft für den Pfad im Lebenskampf vermitteln.
 
Erlöserbruderschaft...
Der S. S. Kumara wurde nach A.A.Bailey vor 18 Millionen Jahren aus den hohen Orten der Seligkeit in unser Sonnensystem beordert, nachdem der EINE vom Sirius auf die "Schreie aus der Tiefe" reagiert habe : "Ihr lebt in Seligkeit und wir leiden hier Qualen".

Das Sonnensystem sei im Begriff gewesen, in der Dunkelheit zu versinken, bedingt durch "kosmisches Übel", das sich hier eingenistet hatte (evtl. bedingt durch den Zyklus von 30 Millionen Jahren, mit dem die Sonne um ihre Gegensonne kreist. Dabei kommt sie in 20 Millionen Jahre wieder in ein Gebiet, in dem mehr Materie vorhanden ist).
Er habe aber versagt und sei angeekelt von der Dunkelheit nur bis auf die buddhische Ebene heruntergestiegen und habe zuerst das Venus-System besucht, später erst die Erde, dh. zuerst die höheren Welten um den Mond.

Bei der späteren Ankunft an unserer Erde habe er sich unserem planetaren Logos unterwerfen müssen (darin habe sein "OPFER" bestanden) und er habe sich dann sogar später in Indien als Kumara inkarniert(was eher fraglich ist).
Die Meister hätten bei ihrer Ankunft das heilige Wort angestimmt und das Gleichgewicht wieder hergestellt.
"Der Sanat Kumara, der Herr der Welt, ist auf Erden der Vertreter der besonderen Kraft des planetarischen Logos; die anderen sechs Kumaras übermitteln von den sechs anderen planetarischen Grundplänen herstammende Energie. ( Esoterische Philosophie )
 
Zu Beginn unseres Jahrhunderts ist  der S.S. Kumara nach D.K. in die erste kosmische Einweihung  eingetreten, und seitdem dürfen er und seine Meister nur noch für das Allgemeine wirken. Sie geben also keinen Schutz mehr für die Schüler. Vorher war es damit allerdings auch ähnlich schlecht bestellt.
Die Bruderschaft benutzt die Schüler (Weltdienst = Opfer) aber trotzdem, d.h. sie bedient sich des Individuellen, für das sie nicht mehr wirkt.
Selbst Karl Marx soll von der Bruderschaft beeinflusst worden sein, nicht aber den Sowjetismus.

Damit wird klar, dass es eigentlich nur um die Höherentwicklung der höheren Meister geht, und daß der S. S. Kumara  vom gleichen Typus wie der Eine ist, selbst wenn er eigentlich nichts zu sagen hat.
Er konnte in unserem Sonnensystem sein Karma schneller abarbeiten und sich so schneller höherentwickeln - ein übles Karma, für das letztendlich die Einen verantwortlich sind.

Ein Satz wie "bis zum Tor der Einweihung dürfe die Bruderschaft den Jünger auf dem Pfad nicht behindern" zeigt doch, dass die Bruderschaft die Erleuchtung der Schüler gar nicht wünscht (nicht vorgesehen ; kein Platz in der Hierarchie oder anders verplant im grossen Weltenplan für eine Zeit, in der keine Erinnerung an die negativen Geschehnisse unseres Zeitalters bestehen).
 
Wie Meister D.K. auch zugibt, gehe es erst einmal darum, im Schüler die rechte Einstellung des Dienens und der Demut zu erziehen, und das könne einige Leben dauern(waqs eine flasche Auslegung der Wiedergeburtslehre ist).
 
Sätze wie "Moses und Aaron durften damals nicht ihren Reichtum für die Allgemeinheit einsetzen. Sie wurden aufgefordert, ihren Reichtum dem Herrn der Welt (= dem Kumara, dessen Aura niemand entkomme) zu Füssen zu legen. Sie wurden damals für ihren diesbezüglichen Ungehorsam von der Bruderschaft streng bestraft und seien als gebrochene Menschen geendet", öffnen einen weiteren Einblick hinter die autoritären Kulissen.
 
Die Weisse Bruderschaft praktiziert also in Wirklichkeit die vollkommene Missachtung der Individualität innerhalb der vier unteren Welten der Zeit, so wie das im Göttlichen üblich ist, das auf diese Welten der Zeit scheinheilig mit Zorn herabschaut, in denen der Mensch die niederen Manifestationen des Göttlichen vereint.

Meister D.K. versucht in den Büchern, dieses Faktum der Hierarchien durch Imponiergehabe zu vertuschen.

Seit dem Ende des atlantischen Zeitalters vor 12000 Jahren erkenne die Bruderschaft den freien Willen des Menschen nicht mehr an, natürlich nur zum Besten der Menschheit. Damit trüge sie doch eigentlich die Verantwortung für die immer wieder versinkende Menschheit und deren primitive und chaotische Entwicklung, die auf die viel schneller erfolgende Erdenevolution zurückzuführen sei(in Wirklichkeit auch auf den Widerstand der implantierten dunklen Mächte).
Auch brauchte es 10000 Jahre, bis sich Christus als neues Mitglied der Bruderschaft von der Sonne aus (im Einklang mit dem Weltenplan und dem kosmischen Avatar des zweiten Strahls) bequemte, die versunkenen Seelen aus der Gefangenschaft der arimanischen Mächte (Zitat auch nach R. Steiner) zu befreien, aber ohne sie dabei emporzuheben, woraus der kulturelle Verfall der Jahrhunderte nach Christi Tod resultierte.

Meister D.K. versucht immer, das Böse herabzuspielen und zu verschleiern : Es sei nur die Tendenz zur Absonderung bzw. nur... die Manifestationen dunkler Mächte der oberen Ebenen(als ob diese nicht zerstörerisch seien und das Problem eigentlich nicht bestehe).
 
Viele esoterisch unerfahrene Leser werden bei obigen Zeilen irritiert mit dem Kopf schütteln, sie spiegeln aber nur die wahren Erfahrungen mit der Hierarche wieder, über die die Meister aus Furcht schweigen.
Meister D.K. offenbart ja auch nicht den Plan sondern spricht nur von Shamballah, wo der Plan bekannt sei. Dort wird der EINE nach einer persönlichen Einweihungserfahrung zwar als ewiger unabweisbarer Störer abgelehnt. Die Bruderschaft hat aber auch ein Zentrum am Mond, wo keinen planetarer Logos herrscht.
Die höchste Gottheit im Zentrum des Universums, die wiederum mit der allerhöchsten überkosmischen gottheit in Verbindung steht, will aber dass die Dinge so negativ sind wie sie sind ! (Wer die Erdenentwicklung positiv sieht, hat wohl eher die Wohlstandsbrille aufgesetzt.)

"Ich bin doch nicht euer Stolzierpferd", sagte Sir John Woodroofe(=Arthur Avalon) als er die Bruderschaft verliess. "Dann ist keine Zusammenarbeit mehr möglich", erwiderte der Meister der Bruderschaft. Auch der verstorbene Krishnamurti äusserte sich ähnlich über die Weisse Bruderschaft, die an ihn herantrat.
Nach meinen Einweihungserfahrungen zwingt die Bruderschaft die Meister, bei Ihr einzutreten, und neben den planetaren Logos hat hauptsächlich der historische Buddha noch ein eigenes grösseres Loka mit Erleuchteten und Meistern.

Selbst Meister D.K. gibt zu, dass die Weisse Bruderschaft ein Problem hat : Die schwarze Loge versuche, die Seelen zugrundezurichten. Die Bruderschaft biete die Galere - aber das sei doch immerhin noch viel besser.

So bleibt die verwirrende und unangenehme Erkenntnis zurück, dass die Einflüsse vom Sirius zu einem grossen Hindernis für die spirituelle Entwicklung auf Erden geworden sind. Wer einen tieferen Einblick in diese Zukunftspläne bekommen hat, wird mir nur zustimmen können. Die zornige Antwort von oben ist höchstens : "Was du dazu meinst ist völlig unwichtig".